MeineMittelmeerkreuzfahrt


Wer träumt nicht mal davon, eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Auch ich hatte eines Tages diesen Traum. Nach einigen Besuchen bei der Papenburger Meyer-Werft stand für mich fest: Kreuzfahrten sind für mich eine ideale Reiseart. Nach einer Kreuzfahrt auf der Ostsee im vorigen Jahr mit dem Schiff Norwegian Jewel, habe ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen, eine Mittelmeerkreuzfahrt vom 24.04.2010 bis zum 09.05.2010 zu unternehmen.

Los ging es in der Lagunenstadt Venedig. Doch aufgrund der Aschewolke eines Vulkans auf Island habe ich mich dazu entschlossen statt mit dem Flugzeug mit der Bahn aus den heimischen Gefilden nach Venedig anzureisen. Ich bin dann am 23.04.2010 in Oelde mit dem Zug losgefahren und mit Umstieg in Kassel, Würzburg, München und Villach in Österreich nach Venedig gereist, wo ich morgens um 08.30 Uhr angekommen bin. Die Zeit bis zur Einschiffung in den Nachmittagsstunden habe ich dann mit Erkundungen in Venedig verbracht.

So bin ich zunächst mit dem Boot zur berühmtenRialtobrücke, die ich zu Fuß erklommen habe, gefahren. Die Rialtobrücke war für lange Zeit die einzige Fussgängervrbindung über den berühmten Canale Grande. Bereit im Jahre 1180 wurde an der Stelle, wo sich die heutige berühtme Rialtobrücke ein Brükenbau errichtet. Die Brücke wurde wenige Zeit später durch eine Zugbrücke ersetzt. Unter dem Gewicht einer Volksmenge, brach diese Brücke 1444. Erst im Jahre 1854 entstand die Akademiebrücke. Ihr Name leitet sich vom uralten "Rivus Altus (=Hochufer) ab.

   

 Nach diesemStopp ging es weiter bis zum Markusplatz, wo ich allerdings mit dem Aufzug den Turm des Markus-Domes erklommen habe. Von hier aus konnte ich nicht nur einen Überlick über die Lagunenstadt Venedig, sondern auch über den Hafen genießen. Dort konnte ich gleich vier Kreuzfahrschiffe ausfindig machen: Es waren dies die Schiffe MSC Magnifica, die M/S Costa Grrociere, die Splendour of the Seas, ein griechisches Fährschiff und auch die Norwegian Gem.

Die Norwegian Gem sollte für mich für zwei Wochen mein „schwimmendes Zuhause“ sein. Das Schiff gehört der amerikanischen Reederei Norwegian Cruise Line mit Hauptsitz in Miami. Gebaut worden ist dieses recht kunterbunte Schiff von der Papenburger Meyer-Werft und wurde von dieser Werft am 01. Oktober 2007 an Norwegian Cruise Line ausgeliefert.An Bord dieses Schiffes arbeiten insgesamt 1100 Mann Besatzungsmitglieder aus 70 Nationen.

die Norwegian Gem im Hafen der türkischen Hafenstadt Izmir  

Für den Reisegast wird an Bord der Norwegian Gem auch einiges geboten: Es gibt insgesamt 10 Restaurants an Bord des Schiffes, wovon allerdings nur vier aufpreisfrei sind. Die anderen Restaurants sindSpezialitätenrestaurants, die einen Aufpreis erfordern. Desweiteren gibt es zahlreiche Bars und Lounges in denen sich der Reisende aufhalten kann. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass es im Bliss-Nachtclub auf Deck 7 in der Mitte des Schiffes vier Bowlingbahnen gibt. Es sind dies die ersten Bowlingbahnen auf hoher See. Es gibt jedoch noch eine weitere Besonderheit: Und das ist eine Kletterwand, die sich in der Nähe des Schornsteins befindet. Desweiteren gibt es ein Fitnessstudio, einen Saunabereich und eine Freifläche, wo Fußball, Volleyball oder ähnliches gespielt werden kann. Neben zahlreichen Parties in den Lounges wird dem Reisegast täglich zweimal eine große Show im Stardust-Theater geboten: Nämlich um 19.30 Uhr und um 21.30 Uhr. Das Stardust Theater befindet sich im vorderen Teil des Schiffes auf den Decks sechs und sieben und bietet für insgesamt 1000 Personen Platz. Das Stardust Theater war dann auch immer Treffpunkt für die angebotenen Landausflüge.

Über den Canale della Giudecca haben wir pünktlich um 17.00 Uhr die Lagunenstadt Venedig verlassen. Allein schon die Ausfahrt aus dem Hafen ist für den Kreuzfahrerfan ein Erlebnis: Es geht an zahlreichen Häusern und berühmten Sehenswürdigkeiten der Lagunenstadt vorbei auf die Adria.

In der kroatischen Hafenstadt Split ging es mit Tenderbooten am nächsten Tag an Land. Mit 221.456 Einwohnern ist Split die größte Stadt Kroatiens. Gleichzeitig gilt die Stadt im Volksmund als "Hauptstadt Dalmatiens" Maßgeblich geprägt wird das Stadtbild dieser Hafenstadt vom Diokletianspalast, der Tag und Nacht betreten werden kann, da hier Einwohner ihre Wohnungen haben.

  die kroatische Hafenstadt Split

Der Diokletianspalast diente dem römischen Kaiser Diokletian, der als einziger römischer Kaiser im Jahre 305 nach Christus freiwillig aus dem Amt schied als Wohn- und Arbeitsstätte. Der Innenbereich des Diokletianspalastgehört seit dem Jahre 1979 Weltkulturerbe der UNESCO. Nach dem Besuch der Altstadt ging es mit dem Bus zu einem Restaurant, das malerisch an einem Fluß gelegen war, wo uns Reisenden ein kleiner Imbiss gereicht wurde bevor es zurück zu unserem "schwimmenden Hotel" ging.

Einen Tag später hat dann die Norwegian Gem im Hafen von Korfu Stadt angelegt. Wir waren also auf der Insel Korfu. Die Insel Korfu ist die nördlichste und mit 593 Quadratkilometer die zweitgrößte von insgesamt sieben ionischen Inseln. Die Insel liegt im ionischen Meer, welches sich nördlich die Adria anschließt. Bei einer Exkursion bekamen wir auch einen Einblick in die griechisch-orthodoxen Kirche bekommen. So haben wir erfahren, dass Priester solange heiraten dürfen, bis sie Priester geworden sind. Anschließend natürlich dann nicht mehr. Während dieser Rundfahrt konnten wir auch einen Blick ins benachbarte Albanien werfen, da hier die albanische Küste an manchen Stellen nur zwei Kilometer von der Küste Korfus entfernt ist.

 

Am 27. April 2010 sind wir dann um 16.00 Uhr mit unserem Schiff auf einer weiteren Insel angekommen – Santorini, die meiner Meinung nach schönste Insel Griechenlands. Wie schon in Split wurden wir auch hier mit Tenderbooten an Land gebracht. Die Insel Santorin gehört zur Inselgruppe der Kykladen. Hier wohnen 13.400 Menschen (Stand 2001). Bekannt ist ist die Insel vorallem durch die markante Bauweise der Gebäude.

  Gebäude in typischer Bauweise auf der Insel Santorini

Insgesamt gibt es hier 47 Kirchen, die größtenteils auch alle in Privatbesitz sind. Auch hier haben wir eine Exkursion unternommen. Bei einem griechischen Essen und anschließendem Folkloretanz haben wir einen Einblick in die griechische Lebensweise bekommen. Aufgrund eines starken Windes gestaltete sich die Einschiffung mit den Tenderbooten recht stürmisch. Ja, ich hatte sogar das Gefühl, dass ich betrunken war, als es zurück zum Schiff ging.

Nach einen Stopp auf Mykonos sind wir dann am 29. April in Iraklion auf der Insel Kreta angekommen. Hier habe ich dann den Ruinen des Palastes von Knossos einen Besuch abgestattet. Auf den Weg dorthin wurde in einem typisch griechischen Dorf Station eingelegt. Hier wurde uns Besuchern dann ein kleiner Imbiss und das griechische Nationalgetränk Uzo gereicht bevor es dann weiter zu den Ruinen vom Palast von Knossos.

Knossos war wahrscheinlich die größte antike Metropole Kretas. Der jüngste Palast hatte dabei eine Höhe von bis zu fünf Stockwerken. Angepflanzt wurden sogar 1300 Bäume, wovon allerdings nur bis 800 Bäume nachweisbar waren, auf einer lichten Fläche. Die Anlage bestand aus vier verwinkelten Gängen, die vergleichsweise jedoch relativ schmal waren.

der Palast von Knosos  

Der Palast von Knossos war einst Verwaltungszentrum mit zahlreichen Werkstätten. Auffallend ist eine im rechten Winkel aufeinanderstoßende Treppenanlage, wie sie auch in Phaistos zu finden ist, die einen Prozessionsweg abschließt und als Theater für etwa 500 Menschen gedeutet wird. Diese Theateranlage befindet sich am Rande der Palastanlage.Kernstück dieses Palastkomplexes ist der sogenannte Thronsaal, der aufgrund eines dort vorgefundenen Alabasterthrones so genannt wird. In Knossos hatten wir leider auch viel zu wenig Zeit, denn bereits um12.00 Uhr haben wir mit unserem „schwimmenden Hotel“ wieder Iraklion und somit die Insel Kreta verlassen.

Nach einem Tag auf See sind wir dann am Samstag, den 01. Mai 2010 wieder in der italienischen Lagunenstadt Venedig angekommen. Doch für mich war hier die Kreuzfahrt noch lange nicht beendet. Ich durfte noch eine Woche länger auf der wunderschönen Norwegian Gem verbleiben. Den Aufenthalt in Venedig habe ich für eine Unternehmung auf eigene Faust genutzt. Ich bin zunächst mit einem Shuttlebus, der im übrigen kostenfrei war zum Piazzale Roma gefahren, wo ich mir ein 12 Stundenticket für die Benutzung aller öffentlichen Boote zum Preis von 16,- Euro gekauft habe. Mit einem solchen Boot bin ich dann zum Markusplatz gefahren, wo ich mir den Dogenpalast angesehen habe. Mit dem Bau des Dogenpalastes wurde im 14. Jahrhundert begonnen. Die Fassade des Palastes, der Sitz des Dogen, Sitz der Regierung und auch Sitz des Gerichtshofes mit Staatsgefängnissen war, ist gotisch geprägt. Heute ist hier ein sehenswertes Museum untergebracht. Der Eintritt in dieses doch sehr sehenswerte Museum liegt bei 13,- Euro. Ich bin hier einige Zeit gebliebenen und habe der Ausführung einer Gästeführerin gelauscht bevor es zurück zum Schiff ging. Pünktlich um 17.00 Uhr hieß es dann wieder „Leinen los“

Der nächste Anlegehafen war dann Dubrovnik. Hier mussten wir uns erstmals auf unserer Reise bei der Ankunft ausweisen. Anschließend ging es dann mit dem Bus ins 20 Kilometer entfernte Cavdat. Die Stadt hat 6200 Einwohner. Cavdat liegt malerisch an der kroatischen Adriaküste und hat sogar einen kleinen Hafen. Während der Schlacht um Dubrovnik 1991 wurde der beliebte Touristenort sogar beschossen.

in der historischen Innenstadt von Dubrvnik - zu sehen ist auf dem Bild der alte Hafen der Stadt  

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter nach Dansky Kvory, wo in einem malerisch an einem Fluss gelegenen Restaurant ein kleiner typischer kroatischer Imbiss gereicht wurde. Es waren dies zweiBrote, die mit Schinken und Käse belegt waren. Die Kellnerinnen, diediesen Imbiss gereicht haben, hatten traditionelle Kleidung an, wo der Hut signalisierte, ob die Frau noch zu haben war oder nicht. Aber in unserem Fall sollte das wohl alles nur Show sein. Ob die Frau nun letztendlich vergeben war oder nicht, konnte nicht festgestellt werden. Entlang der kroatischen Rievera ging es dann wieder zurück nach Dubrovnik.

Die 43.770 Einwohner zählende Stadt an der kroatischen Adriaküste ist von historischen Mauern umgeben und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Während des Kroatienkrieges 1991 wurde die Stadt von den Hügeln von der jugoslawischen Armee beschossen. Ein Plan, wo die Einschüsse sich in den historischen Stadtmauern befinden, kann der Tourist sich in der Innenstadt ansehen. Laut Aussage unserer Fremdenführerin hat man im Kroatienkrieg im Jahre 1991 die Soldaten der jugoslawischen Armee, die sich auf den Bergen befanden, in der Innenstadt von Dubrovnik gröhlen hören. Nach einer Besichtigung der historischen Altstadt ging es dann auch schon wieder zurück zum Schiff.

Nach einem weiteren Seetag war dann das griechische Piräus erreicht. Und hier haben wir dann auch erstmals etwas von der Krise mitbekommen, die Griechenland derzeitig durchläuft. Erst zwei Stunden später als geplant wurde unser Schiff von den griechischen Hafenbehörden freigegeben. Auch musste unser Programm entsprechend abgeändert werden. Ein geplanter Besuch auf der Akropolis in der griechischen Hauptstadt Athen musste in die Vormittagsstunden vorgezogen werden. Auf dem Weg zur Akropolis in Athen wurde am Panathineikosstadion ein Fotostopp eingelegt. Mit Akropolis bezeichnet man im übrigen in der griechischen Sprache den höchsten Punkt einer Stadt. Der Begriff Akropolis war dabei fast immer ausschließlich auf den griechischen Kulturkreis beschränkt, wird aber auch für den Kulturkreis der Etrusker, Kelten oder Maya verwendet. Nach einem Aufenthalt und dem Mittagessen in einem Hotel in Athen ging es entlang der griechischen Küste zum Pantheleon, einem Obelisken in der Nähe von Piräus, bevor es zurück zum Schiff in Piräus ging.

Nächster Anlegehafen war dann tags darauf die türkische Hafenstadt Izmir, die im lateinischen als Smiryna bezeichnet wird. Doch die über zwei Millionen Einwohner zählende Stadt sollte für uns Touristen nur Ausgangspunkt für eine Exkursion ins 70 Kilometer entfernte Ephesus sein. Ephesus war im Altertum eines der größten griechischen Städte Kleinasiens und beherbergte mit dem Tempel des Artemis eines von sieben Weltwundern. In der Zeit der Antike lag die Stadt dann am Meer. Doch das Meer hat sich im Verlauf der Zeit immer weiter zurückgezogen, so dass die Stadt sich heute im Binnenland der Türkei in der Nähe der Stadt Selcuk befindet.

Die Stadt besitzt zwei Hauptstrassen und auch zwei riesige Theater. Wahrzeichen von Ephesus ist dabei zweifelsohne die Celsus- Bilbiothek. Diese Bilbiothek wurde zwischen 114 und 125 nach Christus von Tiberius Iulius Polemaenus zu Ehren seines Vaters Tiberius Iulius Celsius Polemeanus errichtet. Der Gebäudekomplex ist bis zu 17 Meter tief und bis zu 23 Meter lang. Im Unterbau des Gebäudes befand sich einst die Grabkammer des Celsus. Celsus war dabei im Marmorsarkopharg beigesetzt worden.

  die Ruine derCelsus Bilbiothek in Ephesus

Kurz bevor wir diesen für mich sehr interessanten Platz verlassen haben, wurde noch eine typische türkische Folkloreshow dargeboten. Anschließend brachte man uns mit dem Bus zu einer Teppichknüpffabrik, wo man uns die Kunst des Teppichknüpfens veranschaulichte. Doch die Sache hatte für uns Touristen auch einen Nachteil: Man wollte etwas verkaufen! So stellte man uns 32 Touristen jeweils einen Verkäufer zur Verfügung, der die Ware an den Mann beziehungsweise die Frau bringen sollte. Doch gekauft habe ich hier nichts! Anschließend ging es zurück zum Schiff.

Nächster Anlegehafen war dann am Donnerstag, den 06. Mai 2010 der griechische Hafen von Nafpilon. Wie in einigen anderen Häfen zuvor wurden wir mit schiffseigenen Tenderbooten an Land gebracht. Die Stadt wird auch Nafplio genannt und hat 16.900 Einwohner. In den Jahren von 1829 bis 1834 war die Stadt die provisorische Hauptstadt Griechenlands. Bereits im Jahre 1370 vor Christus wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt. Zu jender Zeit bestanden bereits Kontakte zu Ägypten. Der Sage nach wurde die Stadt mit dem Namen Nauplia gebründet und somit nach dem Sohn des Poseidons benannt. Im 7. Jahrhundert wurde die Stadt vom benachbarten Argos erobert. Sonst spielte die Stadt auf der Halbinsel Pelleponnes keine bedeutende Rolle in der Antike mehr. Bereits im 2. Jahrhundert war Nafplio eine verlassene Stadt und wurde erst in byzantischer Zeit neugegründet. Schließlich kamen auch die Venzier im Jahre 1211. 1542 kam die Stadt dann in türkischer Herrschaft. Die Venezianer vertrieben jeodch die Türken wieder aus der Stadt. Doch unter Sultan Ahmed III. eroberten die Türken die Stadt zurück und richtiteten ein wahrhaftiges Massacker unter der Bevölkerung der Stadt an. Später wurde die Stadt Residenzstadt unter König Otto von Bayern.

Hier stand dann eine Fahrt durch den Canal von Corinth auf meinem Besuchsprogramm. Der Canal von Corinth hat eine Länge von 6346 Metern und trennt das griechische Festland von der griechischen Halbinsel Peleponnes. Dadurch kann ein Umweg von 400 Kilometern eingespart werden. Zum Bau des Kanals musste man sich durch 84 Meter tiefes Felsgestein hindurcharbeiten.

der Kanal von Corinth.  


Das Kanalbett weist dabei eine Breite von bis zu 24 Metern. Gekreuzt wird der Kanal von Corinth dabei von insgesamt fünf Brücken. Bemerkenswert sind auch zwei absenkbare Brücken, die sich am Anfang bzw. am Ende des Kanales von Corinth befinden. Durch ein motorgetriebenes Gestänge werden diese abgesenkt, wenn sich ein Schiff nähert.

Um 13.00 Uhr haben wir dann die Anker gelichtet! Es ging wieder zurückins italienische Venedig. Doch am Abend dieses Abends wartete für uns Kreuzfahrtreisenden noch ein Höhepunkt bevor.: Das NCL-Schokoladenbuffet.

Das NCL Schokoladenbuffet findet während einer Kreuzfahrt einmal im Garden-Cafe auf Deck 12 am späten Abend  statt. Für dieses Schokoladenbuffet fertigt die Konditorei eigens aus 175 kg dunkler und 75 kg weißer Schokolade verschiedene Motive wie beispielsweise Klaviere oder Sehenswürdigkeiten, wie dem Pariser Eifelturm.
  das NCL-Schokoladenbuffet, eine wahrlich "süße Verführung"

Der nächste Tag war dann ein Seetag. Für mich stand eine exklusive Schiffsführung auf dem Programm. Es giing durch die Küche, in die Wäscherei, in die Umkleide für die Akteure des Stardust-Theaters und in den Brückenschauraum auf Deck 11. Während dieser rund dreistündigen Führung wurde der Organisationsablauf auf dem Schiff erklärt und man konnte Fragen stellen. Am Abend diesen Tages war dann sogar eine Abschiedsparty.

In Venedig war dann für mich am 08. Mai 2010 eine schöne Kreuzfahrt zu Ende gegangen. Doch etwas habe ich mir noch für den Schluss aufgehoben: Und zwar einen Besuch bei einem Freund, der über vierzig Jahre im heimischen Oelde eine Eisdiele hatte. Ich habe ihn seit 12 Jahren nicht gesehen. Gross war die Freude des Wiedersehens bevor es mit dem Zug über Nacht von Venedig aus zurück in heimische Gefilde ging. Mit meiner Ankunft in Oelde am darauffolgenden Sonntag war eine wunderbare Reise für mich wieder einmal zu Ende gegangen.